1.Rödelheimer FC 02 e.V.

1. Rödelheimer FC 02 sucht Trainer...!

Der 1. Rödelheimer FC 02 sucht weiterhin engagierte Trainer / Betreuer / Co-Trainer für seine große Jugendabteilung. Bewerbungen hier bitte mit den gleichen Angaben an Hr. Wilfried Gabriel unter dowialfa@t-online.de.

Die Treue zum „Club”

Volker Flauaus

Volker Flauaus

FUSSBALL Rödelheimer FC kann auch in der A-Liga auf engagierte Mitglieder bauen

Frankfurt — Tradition wird beim Rödelheimer FC groß geschrieben - und auch Vereinstreue. Auch wenn der 1902 gegründete „Club“ durch den Abstiegs 2018 aus der Fußball-Kreisoberliga Frankfurt nur noch in der Kreisliga A (Gruppe1) vertreten ist und damit so unterklassig wie noch nie in seiner fast 120-jährigen Geschichte spielt, bleiben die Verantwortlichen auch in sportlich schwereren Zeiten dabei.

Einige Protagonisten können auf eine jahrzehntelange Mitgliedschaft am Bottenhorner Weg zurückblicken und identifizieren sich voll und ganz mit den Vereinsfarben Gelb und Blau. Volker Flauaus fungiert seit einigen Jahren als Pressesprecher des RFC und ist auch in die Aufgaben des Spielausschusses involviert. Zudem ist der 64-jährige an Sonntagen bei Heimspielen für das Rahmenprogramm verantwortlich, präsentiert via Mikrofon die Mannschaftsaufstellungen und gibt dem Publikum die Torschützen durch.

1964 meldeten ihn seine Eltern als Achtjährigen in der Rödelheimer Jugend an, danach durchlief er alle Jugendteams und spielte bis 1981 aktiv bei den Senioren. Sein Vater Heinrich Flauaus gehörte jener Mannschaft an, die 1948 den Aufstieg in die damals erstklassige Oberliga Süd schaffte. Der

RFC trug seine Heimspiele seinerzeit wegen des großen Zuschauerandrangs auf dem benachbarten Sportplatz am Brentanobad aus, fuhr unerwartete Sie-ge über den VfB Stuttgart (2:0) und den 1.FC Nürnberg ein (4:1), musste aber mit 17:43 Punkten als Tabellenletzter wieder in die Landesliga absteigen.

Angel Loureiro

Angel Loureiro

Von diesen historischen Jahren wusste auch Werner Kirchhoff zu berichten, auch wenn der Ende April im Alter von 82 Jahren verstorbene ehemalige Stadionsprecher erst 1975 zum Club stieß. Allseits bekannt war er unter seinem Spitznamen „Professor“, und sein Engagement vor allem im Jugendbereich, aber auch in der Soma bleibt unvergessen. Über 40 Jahre brachte sich Kirchhoff mit seinen Ideen in den Verein ein, war dabei immer gut gelaunt, hilfsbereit und großzügig.

Seit 1980 ist Angel Loureiro bei den Rödelheimern. Der Spanier, der aus der nordwestlichen Region: Galicien stammt, begann als Spieler und ist seit vielen Jahren ein wichtiger Mann für alle Fragen rund um den Spielbetrieb. Als Leiter des Spielausschusses ist er nah dran an den Teams, übernimmt Betreuerfunktionen und leitet das Torwarttraining. Ganz besonders erfreut es Loureiro, dass mit Dominic Reinhardt ein waschechter Rödelheimer aktuell Trainer der Ersten Mannschaft ist: „Ich bin froh, dass ich ihn habe und er uns weiter erhalten bleibt. Er versteht die Sprache der jungen Spieler und kann auch mit gestandenen Akteuren arbeiten. Seine Methoden sind sehr variabel und er ist sehr wissbegierig.“

Immerhin seit 1993 gehört Reinhardt dem Verein an. Der 38-jährige durchlief alle Jugendmannschaften, schlug aber schon in jungen Jahren die Trainerlaufbahn ein. 2007 begann er in Rödelheim als Konditionstrainer, war dann vier Jahre lang Coach der älteren Jugendjahrgänge und übernahm danach die Zweite Mannschaft. Im Sommer 2016 wurde Reinhardt bei der Ersten Mannschaft als Nachfolger von

Sven Zeidler installiert. Unter seiner Regie wurden eine ganze Reihe von Spielern aus der eigenen A-Jugend integriert, sodass in der Saison 2016/17 der Klassenerhalt glückte, ehe im Jahr darauf die Klasse am Saisonende nicht gehalten werden konnte. Auch wenn die Tendenz der letzten drei A-Liga-Jahre rückläufig ist - auf Platz sieben im ersten Jahr folgte Rang elf und in der jüngst annullierten Runde stand nur Rang 13 zu Buche - ist Flauaus vom Trainer überzeugt: „Für diese Spielklasse ist das der richtige Trainer. Dass es zuletzt nicht lief, lag definitiv nicht an ihm. Er ist unheimlich engagiert und setzt sich für die Belange des Vereins ein.“ Reinhardt bleibt Realist, wohlwissend dass die Historie des Clubs sich nicht ewig mit Mittelmaß in der A-Klasse in Einklang bringen lässt. Der Zuschauerandrang bei einigen Partien im Spätsommer war „so groß wie lange nicht mehr“, so zählte Flauaus in der Partie gegen Aufsteiger SV Niederursel 200 Zuschauer.

„Wir wollen etwas auf den » Platz bringen und so zu einer positiven Saison beitragen“, blickt Reinhardt auf die anstehende neue Runde. Der Kader bleibe soweit zusammen, bislang gab es keine Abgänge zu verzeichnen. Im Winter meldete sich mit Daniel Gude ein neuer Torhüter an, den es beruflich nach Rödelheim verschlagen hat. Der 26-jährige stammt aus Nordhessen und spielte dort beim FC Großalmerode in der Kreisoberliga Werra-Meißner. Mit einem Zweitspielrecht ausgestattet ist der Keeper ab sofort auch für Rödelheim spielberechtigt. Zugesagt für die neue Runde hat auch das Trainerteam der „Zweiten“. Rene Weber und Julio Lara

hatten die Reserve in der C-Klasse mit acht Siegen an die Tabellenspitze geführt, es zeichnete sich ein Zweikampf mit dem SC Riedberg um die Meisterschaft ab. Derzeit gibt es auch Überlegungen, angesichts des in den Seniorenbereich aufrückenden A-Jugend-Jahrganges sogar eine Dritte Mannschaft zu melden. Diese müsste dann aber auch in der C-Liga spielen und besäße kein Aufstiegsrecht. „Es laufen Gespräche mit den A-Jugendlichen, die wir im Verein behalten wollen. Wenn wir das machen, muss das aber Hand und Füß haben“, unterstreicht Angel Loureiro, „wir brauchen genügend Spieler, einen Trainer und Betreuer, um das stemmen zu können.“ Bis zum 6.Juni kann der RFC die „Dritte“ bei Kreisfußballwart Rainer Nagel noch anmelden. _PEDRO ACEBES ; FOTOS HARTENFELSER

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